Blick über ein grünes Feld unter weitem blauem Himmel, eingerahmt von Baumzweigen.
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Vom BeMerken kleiner Momente zum fühlenden Fragen

Ein kleiner BeMerken-Moment

BeMerke die kleinen Dinge, die dich erheitern.

Einen Baum.
Eine Blume.
Ein Stück Himmel.
Ein Licht auf dem Feld.

Solche Momente ändern nicht unbedingt, was gerade los ist.
Aber sie können den Blick ein wenig weiten.

Vielleicht entsteht für einen Atemzug mehr Raum.
Vielleicht ein kleines Lächeln.
Vielleicht ein Hauch von Zuversicht.

Und manchmal ist genau das der Anfang:
kurz innehalten, sich selbst spüren, den anderen wieder als Menschen wahrnehmen.

Vom BeMerken kleiner Momente zum fühlenden Fragen

 

Auch in Gesprächen bringen wir vieles mit.
Bedürfnisse. Erwartungen. Unsicherheiten. Hoffnungen. Müdigkeit. Schutz. Sehnsucht nach Verstandenwerden.

Nicht immer ist uns das bewusst.
Und je nachdem, wie wir innerlich gerade verfasst sind, ist es manchmal gar nicht so leicht, passend auszudrücken, was eigentlich in uns vorgeht.

Ein kleines BeMerken kann hier beginnen:

Was ist gerade in mir lebendig?
Was brauche ich vielleicht?
Was möchte ich wirklich sagen?
Kann ich den anderen Menschen gerade auch als Menschen wahrnehmen — mit einem Thema, einer Geschichte, einem eigenen inneren Erleben?

Die Fühlenden Fragen laden dazu ein, einen Moment länger wahrzunehmen.

Nicht sofort zu antworten.
Nicht sofort zu bewerten.
Nicht sofort alles klären zu müssen.

Sondern kurz innezuhalten.

Mich selbst spüren.
Den anderen wahrnehmen.
Den Raum dazwischen bemerken.

Vielleicht beginnt Veränderung manchmal nicht mit einer großen Entscheidung.
Sondern mit einem kleinen, ehrlichen BeMerken.

Was beMerkst du gerade?

Vielleicht reicht für heute ein kleines BeMerken.

 

Foto und Video: eigene Aufnahme

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