BeMerken mitten aus dem Alltag – über die Rebellion der offenen Aufgaben und den Versuch, das Wesentliche nicht wieder zu verlieren.
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Wenn mein Wandel auf meine To-do-Liste trifft

BeMerken mitten aus dem Alltag – über die Rebellion der offenen Aufgaben und den Versuch, das Wesentliche nicht wieder zu verlieren.

Ein Public-Journaling-Moment aus meinem Alltag: BeMerken zwischen Wandel, offenen Aufgaben und dem Versuch, das Wesentliche nicht wieder zu verlieren.

Heute noch …

Ich beMerke, da sind noch „heute noch“-Dinge, die zu machen sind.

Gerade hatte ich etwas Wesentliches berührt. Mein M2M-BeMerken-Thema. Dieses Staunen darüber, was da schon ist. Was sich bereits entwickelt hat. Was nicht mehr nur Idee ist, sondern irgendwie schon lebt.

Und dann tauchten sie auf.

Die „heute nochs“.

Haus. Garten. Admin. Declutter.

Als würde ein Teil in mir sagen:

Erst leisten. Dann leben.

Sobald ich mich meinen Themen zuwende – den Themen, die meinen Wandel ausdrücken – gibt es Rebellion im „Haus“. Im Kopf. Im Körper.

Da ist eine innere Bedrängnis, die mehr Leistung fordert. Auf anderen Ebenen. Bei anderen Aufgaben. In anderen Räumen.

Und gleichzeitig ist da dieses Wesentliche, das nicht wieder verschwinden soll.

Vielleicht ist es kein Entweder-oder.

Vielleicht ist genau das gerade die Übung:

Das Wesentliche nicht verlieren, während ich das Notwendige tue.

Nicht jede offene Aufgabe ist ein Vorwurf.

Nicht alles, was ich bemerke, muss ich heute bearbeiten.

Ich darf unterscheiden zwischen wichtig, wesentlich und wirklich heute fällig.

Ich darf Single Tasking nutzen.

Ich darf eine Parkzone haben.

Ich darf Stopp sagen.

Und ich darf meinem Wesentlichen Zeit geben, ohne meine Pflichten zu verraten.

Vielleicht ist Public Journaling genau das:

Nicht erst schreiben, wenn alles verstanden ist. Nicht erst teilen, wenn alles rund ist. Nicht erst sichtbar werden, wenn der Alltag schweigt.

Sondern mitten daraus.

Aus dem Moment, in dem ich beMerke:

Da ist Wandel. Da ist Widerstand. Da ist Alltag. Und ich bin mittendrin.

Nicht perfekt posten. Echt beMerken.

Vielleicht reicht das für heute.

Ein BeMerkens-Moment. Ein Tröpfchen. Ein Anfang.

Jutta

Keine Anleitung.
Eher eine Einladung zum BeMerken

 

Dieser Beitrag erschien zuerst auf meinem Substack.

Beitragsbild: KI-generiert mit ChatGPT. Idee, Prompt und Auswahl: Jutta Held.

 

 

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