Innere Muster erkennen ist Entwicklung. Teil des achtsamen und aufmerksamen Prozess auf dem Weg etwas zu wandeln. Kein Rückschritt.

Warum „schon wieder hier“ kein Rückschritt ist – das BeMerken

Warum „schon wieder hier“ kein persönliches Versagen ist – sondern ein Moment von Wahrnehmung und innerem Wandel

Beim Lesen eines früheren BeMerkenbeitrags habe ich gemerkt,
wie vertraut mir dieser Kreisel ist.
Die Falle.
Das Bemerken der Falle.
Das langsame Auseinanderbauen (der Falle) 

Vielleicht ist genau das der Prozess.

 

Es ist erstaunlich vertraut.
Fast gleich.
Wieder dieses Festhängen.
Wieder diese innere Falle.

Und da tauchte kurz diese Frage auf:
Ist das nicht immer dasselbe?
Schon wieder dieser Kreisel?

Ja.
Vielleicht ist es genau das.

Die Falle.
Das Hineingeraten.
Und dann –
das Bemerken der Falle.

Nicht spektakulär.
Nicht endgültig.
Eher leise.

Da ist diese Stimme:
„Jetzt musst du aber …“
Und da ist ein anderer Anteil,
der nicht diskutiert,
nicht analysiert,
sondern einfach sagt:
BITTE LASS ES.

Manchmal fühlt sich Entwicklung nicht wie ein Durchbruch an,
sondern wie ein Wiedererkennen.
Wie ein: Ach, hier bin ich wieder.

Nur diesmal mit ein wenig mehr Raum.
Ein wenig mehr Freundlichkeit.
Ein wenig weniger Selbstangriff.

Vielleicht ist das kein Stillstand.
Vielleicht ist es eine Spirale.

Die gleiche Stelle im Leben, aber mit einem anderen Blick.

Ich teile das,
nicht, weil es neu ist,
sondern, weil es wahr ist.
Und weil ich vermute,
dass ich damit nicht allein bin.

Vielleicht ist das Bemerken
manchmal schon genug.

Dies hier ist keine Anleitung. Mehr eine Einladung

Eine Einladung, dir die Frage zu erlauben, ja anzuerkennen, dass du es BeMerkst, dieses,

„Warum lande ich schon wieder hier?“

Dieses BeMerken, ist jenseits von persönlichen Versagen.
Es ist dieses AHA und benennen dieser Falle.
Dieses Mal aus einem anderen Blickwinkel.
Mit mehr Wahrnehmung und weniger Drama, weniger Selbstangriff.
Das ist ein qualitativer Sprung.

 

 

 

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